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Guten Morgen,

Ich bin tatsächlich oft froh, wenn jemand antwortet auf einen Beitrag von mir. Hier sind ja nicht so viele Angehörige die schreiben, da sind diese Beiträge umso wertvoller für mich. Ratschläge empfinde ich nicht als Schläge, ich kann ja selbst entscheiden, was ich mir davon annehme oder eben nicht.

...weiterlesen "Sabina (2019)"

Guten Morgen,

als ich von Problemen gestern las und dass es der Freundin schlecht geht, habe ich mich an meine Anfänge hier erinnert. Ich hatte große Sorgen um meinen Suizidgefährdeten Sohn, stand unter Dauerstress wegen Arbeit und Pflegetochter und war depressiv.

...weiterlesen "Susanne (2019)"

Hallo von Karin!

Danke für die lieben Glückwünsche, die mich gleich zu Tagesbeginn erreicht haben. Ha, heute gehe ich in das 10. trockene Jahr, es ist immer ein ganz besonderer Tag für mich, wie ein 2. Geburtstag! Ich weiß noch wie heute, wie ich auf dem Stuhl saß auf dem ich gerade auch sitze und mich entschlossen habe, nicht weniger sondern keinen Alkohol mehr zu trinken.

...weiterlesen "Karin (2019)"

Ich bin Ina, Alkoholikerin

Meine Eltern waren sogenannte Flüchtlinge. Sie flohen aus der DDR, meine Mutter war mit mir schwanger.

Wir wohnten in einem Dorf, es waren die 60er Jahre. Mein Vater betrieb eine Baustoffgrosshandlung, es wurde überall gebaut. Das Geschäft lief gut. Meine Eltern ackerten, die wollten die Vergangenheit abschütteln, im Dorf als geachtete Leute gelten. Sie arbeiteten beide hart und viel. Es kamen noch 4 Geschwister, alle 3 Mädchen wurden Alkoholikerinnen. Alkohol war immer präsent. Es wurde zu allen Gelegenheiten viel und oft getrunken.

...weiterlesen "Ina (2019)"

Matthias, Alkoholiker,

Michaela die teilweise von mir subjektiv als recht emotionsgeladenen Beiträge der vergangenen Tage ließen mich nachdenklich werden. Warum bin ich in meiner Situation? Warum habe ich mich bei einem Alkoholiker-online-Forum angemeldet? Warum tue ich mich so schwer, etwas an meiner Situation zu ändern?

...weiterlesen "Matthias (2018)"

R. schrieb: "Später habe ich dann lernen können, daß mir der Alkohol nichts tut, wenn ich ihn dort lasse, wo der Pfeffer wächst."

Lieber R., also bei mir wächst der Pfeffer ziemlich in meiner Nähe. Was ich sagen will ist - es ist nun fast ein Jahr her, dass ich mich hier eingeschrieben habe. Davor hatte ich sieben trockene Monate und glaubte, der Alkohol sei, wo der Pfeffer wächst und das sei weit weg. Mindestens auf der anderen Erdhalbkugel, wenn nicht gar auf einem anderen Planeten. Ganz sicher war ich mir, dass ich es "geschafft" hätte. Der Alkohol war verbannt, ins Exil geschickt und ich wähnte mich "sicher".

...weiterlesen "Bärbel (2017)"


Totsaufen, ja, das hört sich erst mal nach einer einfachen Lösung an. Dachte ich auch mal. Also nicht in dem Sinne, dass ich keine Lust mehr hatte zu leben, aber das Leben erschien mir mit Alkohol leichter zu ertragen und zwischendurch dachte ich mir mal, dann nehme ich doch den "einfachen" Weg und helfe mir mit Alkohol über den Tag - und die Nacht zur Not auch - und wenn es denn mal vorbei ist, dann war´s wenigstens nicht so schwer. Ja, so hab ich mal gedacht. Aber meine Eltern sind beide an den Folgen übermäßigen Alkoholgenusses gestorben. Meine Mutter an Leberzirrhose.

...weiterlesen "Mo (2017)"

ENDE DER FAHNENSTANGE

Ich denke das Ende der Fahnenstange ist bei jedem anders. Der Zeitpunkt "jetzt reichts, ich muss was aendern" ist wohl bei jedem ein anderer. Beim einen frueher, beim anderen spaeter.

Ich bin mir vor 2 Jahren bewusst geworden, dass ich was aendern muss, mein Leben, den Bezug zum Alkohol (beides spielt fuer mich zusammen) Den Fehler, den ich jedoch vor 2 Jahren gemacht habe, war der, dass ich diese Aenderung fuer andere gemacht habe/machen wollte und nicht FUER MICH!

Also musste ich nun vor ein paar Monaten noch ein Stueck "tiefer" rutschen. Und? Ist es jetzt genug? Ist mein Ende der Fahnenstange erreicht? Die Frage stelle ich mir noch.
Aber allein dadurch, dass ich sie mir stelle, ist es verdammt nah.

...weiterlesen "Ruth (2012)"
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